Get Well Soon Live @ Manufaktur, Schorndorf
Mikroboy hieß die Vorband, waren mir von Anfang an sympathisch und erinnerten auch ein bischen an Muff Potter mit Electro. Mir ist die Keyboarderin besonders aufgefallen, sie war irgendwie süß hinter ihrem Nord Stage Keyboard.
Das Intro, das eingespielt wurde während Get Well Soon auf die Bühne kamen, baute eine perfekte Spannung auf, die auch nicht abnahm als Konstantin Gropper zu singen begann. Er hatte ein ernstes Gesicht, ich weiß nicht genau wie es den anderen Zuschauern im Publikum ging, aber es passte einfach. Zwischen den Songs keine großen Worte, nur ein Dankeschön für den Beifall oder die Ansage fürs nächste Lied.
„Gibt es noch Fragen?“ kam dann nach ein paar Songs, er machte eine kurze Pause, hielt die Hand gegen das Scheinwerfer Licht an die Stirn und schaute blinzelnd ins Publikum, „keine?“ und machte mit dem nächsten Stück weiter. Die Umsetzung der Stücke war nahezu perfekt, wenn man das Album rauf und runter gehört hat war es doch nochmal ein anderes Hörerlebnis Get Well Soon auf der Bühne zu sehen. Nach weiteren Liedern fragte er erneut „Immernoch keine Fragen?“. Und diesmal fragte jemand wer das auf dem Bildchen, auf seiner Akustikgitarre sei. Ludwig der II.
Bevor er am Schluss die Zugabe spielte, fragte er wieder, Fragen kamen: Wann das neue Album raus kommt, wieviele Zugabestücke und ob Verena (seine Schwester – Gesang, Violine) einen Freund hätte. „Album wahrscheinlich nächstes Frühjahr. Kommt drauf an. Verena hat einen Freund, Vorsicht er ist hier!“
Das war Konstantin Gropper’s Art mit dem Publikum Kontakt aufzubauen und zu kommunizieren.
Das Konzert war super und ich kann jedem, der Get Well Soon mag, empfehlen ein Konzert zu besuchen!
Witches! Witches! Rest Now In The Fire
Automatic Heart
We Are Safe Inside While They Burn Down Our House Live
