Gedankengut.

Er

Posted in das leben, frankfurt by max.st on 23. Mai 2009

Er ist zufrieden so wie es ist, denn schließlich ist es üblich, das wusste er schon lange, das Menschen kommen und gehen. Und das ist auch gut so. Ein Mensch ist ihm jedoch sehr lange erhalten geblieben, nicht lange über den Zeitraum hinweg betrachtet, eher so wie es sich anfühlt wenn er an die Zeit denkt. So als ob er gar nicht alles überschauen kann, was alles passiert ist. Gute Gedanken. Schlechte aber eher wieder gute.
Und so fühlt es sich gerade auch an, in der Wohnung mit ihr und dem Leben hier. Durch die Straßen, Frankfurt

Wo gehst du hin?

Posted in radwechsel by max.st on 27. April 2009

Die Zeit vergeht gerade sehr schnell, es ist Frühling. Stuttgart wird wieder grün und es ist schön das mit anzusehen. Wenn ich an die vorherigen Monate zurückdenke, kann ich nun wieder sagen das es mir eigentlich sehr gut geht. Meine Arbeit macht Spaß und gibt mir Sinn, dennoch, und zwischen alltäglichen Gemütsschwankungen, stellt sich mir immer wieder die Frage wo ich hin will. Weg von hier, an einen neuen Ort oder etwas mehr Sicherheit. Ich glaube aber auch das ich das noch gar nicht beantworten kann und will.
Vielleicht habe ich in den letzten Monaten gelernt besser zu trennen, Gefühle von Verirrungen zu trennen, Altes von Neuem zu trennen. Und wenn es nur neue Erfahrungen und Perspektiven sind, auch das hat Wert. Momente, betrunken und mehr oder minder desorientiert zwischen Discothek, Straßenbahn und Heim oder Adrenalin schüben, Zigaretten und Alkohol beim auflegen in Clubs und Bars. Im Gegensatz zu Momenten in vertrauter Ruhe, Gedanken und eigener Ordnung. Es hat alles seinen Sinn, denke ich und bin mir nicht ganz sicher dabei. Aber wieso gefällt es mir? Es ist die Zeit, immernoch. Ich achte schon auf mich.
Ich denke über die Menschen in meinem Umfeld nach, sehe Entwicklungen, Entfernungen, neue Seiten und neue Menschen. Eine Frau die nun hundert Jahre alt ist wurde neulich gefragt wie sie die Wirtschaftskrise sieht, da sie schon Kriege und Krisen miterlebt hat, sie antwortete das jede Krise und jeder Krieg irgendwie überstanden wurde aber, und das ist das wichtigste, das die Menschen daraus gelernt haben mehr aufeinander zu achten.

Es geht mir gut.
Und dich, dich habe ich immernoch.

Von R.

Posted in das leben by max.st on 29. März 2009

Und die Dinge würden nicht schmerzen,
sondern sich von der Strömung getragen annähern,
man könnte sie zuerst leicht, dann fester berühren
und sich schließlich von ihnen berühren lassen.
Sich auch verletzen lassen. Daran sterben.
Das ist nicht wichtig. Aber alles wäre endlich menschlich.

Alessandro Baricco

Pseudointellektuelles Gerede und Typen die ihre Seele an die Medien verkaufen

Posted in moleskine by max.st on 16. März 2009

Verwirrtheit und ein mit Sperma beklebter Körper, weil die Liebe abhanden, ist das was mir in dieser Nacht bleibt. Gedanken die nach Rauch einer kalten Zigarette stinken, färben meinen Kopf Gelb wie abfärbungen von Nikotin an den Fingern. Eine Pflanze, eine Pflanze kaufte ich damals, gegossen habe ich sie schon lange nicht mehr, sie ist tot. Tot wie du, Blätter liegen um sie und am Boden, wie Staub auf deinen Fotos. Ein Haufen scheiß Gerede, anscheinend um mich, woher egal. Kopfzerbrechen wegen dir, niemals. Einfach genießen, wie Jahrzehnte lang nicht kacken können und dann Erleichterung. Wie erbrechen in die Kloschüssel. Doch das, das war es Wert. Ich behalte es in guter Erinnerung wie meinen ersten Rausch. Und vielleicht werde ich mich daran erinnern, wenn ich meinen letzten habe.

Linien

Posted in musik by max.st on 8. März 2009

Max entdeckt den Trip-Hop für sich.

Wir waren schön, wir zwei

Posted in soloalbum by max.st on 26. Februar 2009

Es gibt soviele Lieder die ich mir in einen Film denke, die ich, wenn ich einen Film drehen würde, als musikalische Untermalung nehmen würde. Soviele die so gut passen würden. Es gibt soviele Situationen im Leben die ich gerne mit der Kamera festhalten würde, die Frage stellt sich mir, wenn ich überhaupt eine Kamera hätte, ob man alle diese wirklich festhalten kann.

In den vergangenen Tagen ist viel passiert, zumindest kommt es mir so vor, denn es hat mich viel bewegt. Ich habe Menschen wieder gesehen die mir einmal sehr wichtig waren, es auch noch sind nur auf andere Art und Weise. Wenn man am Bahnhof steht und sich im Arm hält, im Arm hält wie man es schon oft getan hat nur plötzlich ist es etwas anderes. Es bekommt eine andere Bedeutung, ob gut oder schlecht vermag ich hier nicht zu sagen. Kein Film, die Musik dafür hätte ich.

schriftwechsel

Posted in radwechsel by max.st on 1. Februar 2009

ich weiß, meine schöne, sie lassen deine seele erst los wenn du loslassen kannst. ich weiß.
woher willst du denn wissen das das eis dünn ist? und wenn, dann brechen wir wohl beide ein. es hat mal jemand zu mir gesagt das man bei mir nie weiß wie ich es meine. so hatte ich mich nie gesehen, aber das macht mich ja auch nicht zum lügner. das ist meine kunst, vielleicht.

um uns das licht und die musik und die menschen, die ich alle verachten wollte, ich habe es versucht und so konnte ich tanzen. unkoordiniert, und dann schaut sie mich an und wir stehen nah beieinander. und ich schaue zurück, stehe still und warte. warte das die zeit stehen bleibt oder sonst was passiert, denn gut geht es mir nicht. dieser blick durch die haare, ich bin verloren gegangen.

dein m.

Und ich bin weg

Posted in moleskine by max.st on 21. Januar 2009

(…)
Hier bin ich nicht mehr hier,
so wie ich hier mal war.
Jetzt hab ich andere Gedanken
und du bist nicht mehr da,
wie du es einmal warst.

Keine Sorge, es tut gleichmäßig weh

Posted in 03:00/04:00 by max.st on 16. Januar 2009

“Keine Sorge, es tut gleichmäßig weh” sagte er, fasste sich an die linke Seite seiner Brust und riss mit einem Ruck sein Herz heraus. Auf der linken Seite klaffte nun ein großes, schwarzes Loch, rot umrandet. Wie roter Samt legt sich das Blut auf seine Haut. Gesplitterte Rippen haben sich aufgestellt, entgegen ihres natürlichen Verlaufes. Die Hand, verkrampft und nicht ganz still, hält das Herz. Es zuckt ein wenig, wie ein neugeborenes Tier sucht es Wärme und Schutz, er versucht seine linke Hand dafür herzugeben. Bluttropfen verlassen die Handfläche, sie finde ihren Weg den Arm herunter. Die, die Richtung Boden fallen, werden beim Aufprall zu glanzvollen Rubinen. Er wünscht sich nur das Sie diese an einer Kette tragen wird. Sein Körper ist immer mehr mit Samt überzogen, es muss sich weich und warm anfühlen. Seine Gedanken werden schwächer, er muss sich setzen, sie laufen rückwärts an ihm vorbei. Das muss ein Irrtum sein, das hat er doch alles schon erlebt, das ist der falsche Zeitpunkt. Jetzt muss er sich konzentrieren.

Sie, sie weiß nicht was sie sieht. Der rote Samt würde sicher als Kleid sehr gut aussehen, schwarze Schuhe dazu. Vielleicht auch eine Kette, etwas rotes. Rubine, welche die glänzen, das würde passen. Aber die sind sehr teuer. Ist er das, was ist aus uns geschehen? Er ist so schön. Wenn man rückwärts denken könnte, denkt sie sich, alles nocheinmal. Stop, und weiter.

Er rutscht vom Stuhl, sein Körper gleich einer welken Blume. Sie, zurück aus der Welt der Gedanken, streckt ihren Arm aus. Das Herz gleitet in ihre Handfläche, der rote Samt reißt auf, durch einen hervorstehenden Nagel am Stuhl.

“Ich schenke dir mein Herz”.

Neo Hippies

Posted in musik by max.st on 16. Januar 2009

Typisch das diese Hippies ihr Musikvideo in einem Ziegenstall drehen. Aber davon mal abgesehen machen diese fünf bärtigen Amerikaner, die sich Fleet Foxes nennen, recht schöne Musik. Daher möchte ich sie an dieser Stelle weiterempfehlen, diese Hippies.

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